About oder warum gerade podcast?

Vom Radio zum Podcast

Während meines Studiums zum Social-Media-Manager war ich auch mit dem Thema „podcast“ konfrontiert. Rein technisch war es kein Problem für mich, da ich bereits über mehrere Jahre Radioerfahrung verfüge. Und ganz „selbst ist die Frau“ meine Beiträge von der Recherche bis zur Postproduction komplett selbständig mache.

Dennoch war ich am Anfang nicht recht überzeugt von „podcast“. Meiner Meinung nach würden „podcast“ nicht genutzt werden und schon gar keine Zukunft haben. Ich komme aus der visuellen Welt und war/bin der Meinung, eine Geschichte kann nur durch gute Bilder und Videos richtig ansprechend wirken. Lange Zeit  gab es für mich nur zwei Alternativen – entweder ein gut gemachter, aber relativ kurz gefasster Text mit vielen schönen ansprechenden Bildern, oder ein drei- bis maximal fünfminütiges Video, das gerne aber auch noch kürzer sein darf.

Ich war fest der Überzeugung – rein aus meiner eigenen Erfahrung heraus – dass niemand eine Audio-Aufnahme anhört, die auch noch 30 Minuten oder gar länger ist.

Podcast wird oft verkannt

Nachdem ich mich im Studium nun eingehender mit dem Thema „podcast“ beschäftigen musste stellte ich schnell fest, dass hier ein ganz anderer Vorteil versteckt liegt, den weder geschriebener Text, noch Video jemals erfüllen können.  Ein Audio-Beitrag kann sehr gut angehört werden, während man eine andere Aufgabe erfüllt.

Beispiel:

Einer meiner Rechner steht in der Küche. Oftmals bleibt die Hausarbeit auf der Strecke, weil ich mit dem Studium und allem was dazu gehört an Recherche und Hausaufgaben, beschäftigt bin. Seit ich „podcast“ nun näher erforscht habe, kann ich mir entsprechende Themen, auch wenn sie mitunter über eine Stunde lang diskutiert werden, sehr bequem während der Essensvorbereitung,  dem Bügeln oder anderer Tätigkeiten im Haushalt, anhören. Ich habe nicht das Gefühl kostbare Zeit für das Studium nicht nutzen zu können und kann dennoch meine Aufgaben erfüllen.

Als ich nun diesen sehr positiven Effekt des „podcast“ für mich entdeckt hatte, dauerte es nicht mehr lange, bis ich meine Liebe für diese Art der Kommunikation gefunden habe.

Oftmals ist “nur audio” von Vorteil

Schnell wurde mir klar, dass es viele Geschichten und auch Situationen gibt, die viel besser in einem Audio-Beitrag erzählt sind, als in einem geschriebenen Blogbeitrag. Somit hab ich mich, nach einigen nicht veröffentlichten Testläufen entschieden, meinen eigenen „podcast“ zu gestalten.

Jeder hat eine Geschichte zu erzählen

Ich bin ja der festen Überzeugung, dass jeder Mensch seine persönliche Geschichte hat, nur wissen die meisten das meist selbst nicht. Mein zweiter Spruch ist immer: „Geschichten liegen auf der Straße, man muss sie nur aufgreifen“. Und eben dies soll Inhalt meines „podcast“ sein.

Schwerpunkt sollen Geschichten der Menschen in meiner Stadt und meiner Region sein. Aber auch Geschichten, die den Menschen in meiner Stadt/Region nützlich sein können.

Heikes Stadtgeflüster mit Geschichten aus Franken und der Welt

Der Titel war für mich auch schnell gefunden – „Heikes Stadtgeflüster“ – hat sich fest in meinem Kopf eingenistet.

Allerdings sollen sich die Geschichten nicht ausschließlich um Franken drehen. Mich persönlich interessieren alle Geschichten und gerade die, die sich mir in den Weg stellen, egal wo ich bin. Daher nutze ich auch hin und wieder den Begriff “Weggeschichten”. Kurioses, Spannendes, Einzigartiges oder einfach nur Interessantes, wenn mich die Geschichte interessiert, dann denke ich immer, ineressiert sie auch andere

 

Warum gerade dieser Titel?

Gut „Heikes“ erklärt sich fast von selbst.

Nürnberg sollte es nicht sein, da es auch die Region mit einbeziehen soll. Außerdem gibt es bereits „podcasts“ zu gewissen Städten und hier wollte ich eine Vergleichbarkeit ausschließen.

Warum „Stadtgeflüster“?

Die Geschichten, die „auf der Straße liegen“ schreien uns nicht an. Sie liegen ganz still da und manchmal, wenn sie entdeckt werden, drehen sie sich noch weg, winden sich und wollen gar nicht gleich erzählt werden. Sie kommen ganz leise und sind auch nicht aufdringlich.

Die großen Geschichten finden wir in den bekannten Medien, die will ich nicht nochmal nacherzählen, wozu auch. Nein, es sind die kleinen, leisen Geschichten, die niemals den Weg zu den Massen-Medien finden, die aber nicht minder erzählenswert sind. Es sind in der Regel auch positive Geschichten, oder Geschichten, die zum Nachdenken anregen. Sie sollen Mut machen oder Neues entdecken lassen. Und da denke ich, passte das „Geflüster“ besser als ein ganz klassisches „Gespräch“. Und manchmal erzähle ich auch selbst eine Geschichte.

Wo ist Deine Geschichte?

Also, nun hoffe ich, Euch gefällt der „podcast“  „Heikes Stadtgeflüster“. Und wenn Ihr eine Geschichte zu erzählen habt, wie sie oben beschrieben ist, oder wenn Ihr über etwas berichten wollt, was  nach Eurer Meinung in das Konzept passt, dann meldet Euch einfach bei mir, ich würde mich freuen. Je nachdem, wie groß die Resonanz sein wird, wird auch die Häufigkeit der neuen Folgen sein. Mein Ziel ist es wöchentlich eine neue Episode  zu veröffentlichen.

Und nun viel Spaß mit dem „Stadtgeflüster“.

 

Update nach fast 5 Jahren Podcast

Der Podcast macht mir nach wie vor sehr viel Spaß und Freude. Seit dem Start durfte ich viele spannende und tolle Menschen kennenlernen. Ich freue mich auf weitere neue Bekanntschaften und Geschichten, die wir hier dann gemeinsam erzählen werden. Nicht immer hab ich es geschafft meinen Zeitplan einzuhalten, aber so ist es, wenn man etwas nebenher zu den täglichen Pflichten als Hobby betreibt. Dennoch geht es weiter, vielleicht ein wenig strukturierter und zuverlässiger.

Mittlerweile gebe ich mein Wissen über die Podcast-Produktion auch weiter und helfe sehr gerne Einsteigern und solchen, die es werden wollen ihren eigenen Podcast zu entwickeln und aufzubauen. Ich unterstütze aber auch bereits aktive Podcaster in der Weiterentwicklung ihres Podcast. Wenn Du mehr darüber wissen möchtest, dann schau doch einfach auf meiner anderen Website www.HeiSti.Com vorbei.

 

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